Ein Zuhause für jede Lebenslage

Ob mit 9 oder 99 – jede Lebensphase ist schön und stellt neue Anforderungen an den Wohnraum. Dabei wollen Sie das Rad nicht immer neu erfinden – die Welt um Sie herum soll funktionieren.

Wenn Sie jeden Lebensabschnitt selbständig und aktiv gestalten, und rechtzeitig die Weichen beim Wohnen stellen wollen, für sich selbst oder ihre Lieben – dann sind Sie hier genau richtig. Schauen Sie sich unsere vielen Informationen zu den Themen Finanzierung, Recht, und altersgerechte Wohnformen an. Damit sich Ihr Zuhause in wirklich jeder Lebenslage richtig anfühlt.

Unser Herzstück „die mobile Immobilie“ – ist ein flexibles Wohnkonzept für Jung und Alt, das Ästhetik und Funktionalität für alle Lebensphasen verbindet und sich schnell verändern lässt. Vom kleinen Tiny House auf Rädern bis zum Mehrfamilienhaus aus Wohnmodulen gebaut, reicht das Spektrum beim Neubau. Dieses Konzept eignet sich auch für den barrierefreien Um- und Ausbau Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses, sodass es danach „für jeden Menschen “ besser passt.

Die mobile Immobilie

Mobilität! In der heutigen Gesellschaft inzwischen Voraussetzung in nahezu allen Bereichen. Warum also nicht auch im Zentrum unseres Lebens, unserem Zuhause – der Immobilie?

Wir denken Wohnen neu, und zeigen Ihnen, wie auch Sie Ihre Immobilie an Ihr mobiles Leben anpassen - mit der mobilen Immobilie. Entdecken Sie mit uns viele neue Formen des Wohnens.
Mit einem Gespür für kluge und einfache Lösungen planen wir Ihren Um- oder Neubau so, dass er sich (fast) jeder Lebenslage anpasst.

Tiny Houses / modulares Bauen

Die mobile Immobilien: Neue Akzente beim Wohnen setzen

Kauf- und Mietpreise explodieren – guter Wohnraum ist rar. Was tun?
Alternativen finden sich beispielsweise in Form von Tiny Houses, Mikrohäusern und Modularem Bauen. Wohnlösungen wie diese haben heute Hochkonjunktur. Die Allrounder sind bezahlbar, flexibel und umweltverträglich. Sie werden als Komplettlösung geliefert, lassen sich relativ schnell auf- und wieder abbauen und sofort beziehen. Auf großer oder kleiner Fläche bieten sie alles, was Sie zum selbstbestimmten und guten Leben brauchen – toll, oder?

Ob als Mehrfamilienhaus, Mehrgenerationenhaus, Single- oder Studentenwohnung oder für das Leben zu zweit, immer mehr Menschen erkennen die Vorteile mobiler Immobilien. Mit wenig Aufwand entsteht Wohnraum mit Komfort und bei der richtigen Planung auch große Flexibilität, um Räume den jeweiligen Wohnbedürfnissen anzupassen.

Sie wollen lebenslang und flexibel in Ihrer Immobilie wohnen? Dann ist die mobile Immobilie genau richtig für Sie.

Haben Sie Fragen zur flexiblen Planung und zum barrierefreien Wohnen?
Dann schreiben Sie uns eine E-Mail: info@universal-living.de oder rufen Sie uns einfach an
unter Telefon: +49 (0)30 405 09 37-27 und wir kommen ins Gespräch.


Neugierig? – Mehr Informationen gibt es hier:

Sie sind klein, aber oho: Mikrohäuser und Tiny Houses

Modulares Wohnen an einem Ort: „Living in a box“

Modulares Bauen: Mehrfamilienhäuser als Kapitalanlage

Barrierefrei - warum?

Für den einen ist es Komfort für den anderen Voraussetzung

Warum barrierefrei oder barrierearm zu bauen wichtig ist?
Weil es uns alle angeht! Und weil ein gut durchdachtes Konzept für Barrierefreiheit nichts anderes bedeutet als Komfort für Menschen in allen Lebensphasen und in jedem Alter. Jeder Lebensabschnitt ist schön und hat seine eigenen Herausforderungen.  Dafür gibt es viele gute Lösungen, die sich auszahlen!

Barrierefrei bauen ist schick
Es geht dabei längst nicht mehr ausschließlich um Senioren oder Menschen mit einem Handicap. Auch für Familien mit Kindern oder diverse Berufsgruppen sind großzügige barrierefreie Grundrisse eine Erleichterung. Und diese gehen inzwischen glücklicherweise nicht mehr zu Lasten von Vielfalt und Design. Es gibt viele Beispiele für eine attraktive Planung und Ausstattung.
Fragen Sie uns!

Barrierefrei gebaute Immobilien sind eine kluge Investition und Kapitalanlage
Barrierefrei zu bauen ist auch bei wirtschaftlicher Betrachtung eine kluge Entscheidung. Der Wohnraum passt für viele Lebensentwürfe und/oder ist leicht wandelbar. Diese Tatsache erhöht Ihr Käufer-/Mieterpotenzial enorm, und gibt die Sicherheit auch bei geänderter Lebensplanung nicht zwingend an einen Umzug denken zu müssen.
Daraus ergibt sich ein Mehrwert für jeden!

Mobilität - der Nomade in uns
Mobilität ist heutzutage eine Voraussetzung in vielen Bereichen unseres Lebens. Sei es der gewünschte Karrieresprung verbunden mit einem Arbeitsplatz an den verschiedensten Orten dieser Welt, die Umsetzung von Reiseplänen oder das Management der Patchwork Familie. Warum also nicht auch im Zentrum unseres Lebens - in unserem Zuhause? Bei unserem Konzept die mobile Immobilie sind Grundrisse und Nutzungsmöglichkeiten flexibel. Denn das Leben ist bunt und Lebenswege sind längst nicht mehr für alle Menschen gleich.
die mobile Immobilie – lebe wie Du willst

Die Digitalisierung – eine neue Chance
Die Digitalisierung ist in der breiten Öffentlichkeit angekommen: „fast 80% der 14-64 jährigen und über 37% der Rentner in Berlin nutzen mindestens einmal täglich das Internet ( Quelle IHK Berlin 2017). Der Internetzugang kann als Tor zur Außenwelt bis ins hohe Alter dienen!
Da ist es eine logische Konsequenz, dass die Digitalisierung auch Einzug in unser Zuhause hält, und gerade der barrierefreien Planung ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Barrierefreiheit heißt nicht nur bauen ohne Schwellen. Es bedeutet auch, dass sich Menschen „in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe“ (BGG§4) in ihrem Lebensraum bewegen können.
Smart Home bietet Personen aller Altersgruppen Sicherheit und Komfort mit technischen Assistenzsystemen (AAL).

Die demografische Entwicklung - Komfort für unsere Senioren
Noch nie sind so viele Menschen, verhältnismäßig gesund, so alt geworden und erleben „die geschenkten Jahre“ vital und aktiv. Tendenz steigend. Trotz der allseits bekannten demografischen Entwicklung sind bisher nur wenige (Neubau)-wohnungen barrierefrei.
Liegt das an den hohen Mehrkosten?
Es gibt Studien zu den tatsächlichen Kosten des barrierefreien Bauens. Im Ergebnis halten sich die Kosten in erträglichen Grenzen – bei vorausgegangener guter Planung. Beim Neubau von Mehrfamilienhäusern macht es nur ca. 0,35 - 1% der Gesamtbaukosten aus (Quelle: Studie der Terragon und des DStGB). Die bereits heute große Nachfrage nach barrierefreien Wohnungen und der allseits bekannte demografische Wandel sollten diese Mehrkosten rechtfertigen.
Unsere Lösung: Die mobile Immobilie ermöglicht lebenslanges Wohnen in den eigenen vier Wänden.

Das Angebot ist groß, die Verwirrung auch – der Überblick  fehlt
Wir zeigen Ihnen zusammen mit unseren Experten, welche Möglichkeiten und Strategien es gibt.

Ihnen liegt ein Thema auf dem Herzen, dass Sie hier nicht finden konnten?
Sie haben Anregungen oder Ansprechpartner für uns?
Helfen Sie uns, unser neues Herzensprojekt umzusetzen. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Tipps.

Nutzen Sie hierfür gerne unser Kontaktformular oder schreiben Sie uns an info@universal-living.de

Best Practice

Erzählen können wir Ihnen viel!
Wir freuen uns Ihnen an dieser Stelle einige Beispiele zu präsentieren. Hier haben unsere Kunden das Konzept von die mobile Immobilie bereits erfolgreich umgesetzt. Um einen Eindruck zu bekommen und die unterschiedlichsten Möglichkeiten aufzuzeigen, finden Sie hier verschiedene Baustile und Varianten:

Bungalow  - mehr Wohnkomfort auf einer Ebene

Einfamilienhaus - clever geplant mit zwei Wohnungen

Zweifamilienhaus - im Alter zu den Kindern ziehen

 

Sie sind klein, aber oho: Mikrohäuser und Tiny Houses

Sie arbeiten in München und verbringen nur am Wochenende Zeit mit Ihrer Familie?
Dann beziehen Sie doch ein mobiles Tiny House und sparen sich die nervige Suche nach einer Zweitwohnung. Abgesehen davon nehmen Sie auf diese Art ein Stück Zuhause mit in die Fremde. Es ist ganz einfach: Sie hängen das Tiny House ans Auto und los geht’s.

Mikrohäuser und Tiny Houses sind kompakte Wohnlösungen, meist ab ungefähr 28 Quadratmeter – und Paradebeispiele für die mobile Immobilie. Der Wohnraum ist clever aufgeteilt, sogar eine Dachterrasse ist möglich. Ob als Wohn- oder Ferienhaus, als Büro oder Hotel, sie lassen sich vielfältig anwenden und sind mobil im besten Sinne des Wortes: Denn die kleinen Tiny Houses auf Rädern können Sie per Anhänger immer zum neuen Wohn-, Lebens- oder Arbeitsort mitführen.
Neben der mobilen Variante gibt es natürlich auch stationäre Mikrohäuser. Und wenn Sie es gern groß mögen: Die Wohnform ist flexibel erweiterbar, indem Sie mehrere Mikrohäuser miteinander verbinden.

 

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Modulares Wohnen an einem Ort: „Living in a box“

Sie wünschen sich ein Eigenheim, das optisch überzeugt, lebenslang funktioniert und sich blitzschnell realisieren lässt? Hier ist es: die Flex-Box.
Mit Wohnflächen zwischen 40 und 200 Quadratmetern ist die Wohnbox ideal für Familien, Paare, Senioren, Singles oder Wohngemeinschaften, die eine Alternative zum klassischen Eigenheim suchen:

  • Wohnen on demand – die Ausführung liegt bei Ihnen
    Die einzelnen Wohnmodule in Holzbauweise entstehen nach Ihren Vorgaben und Wünschen. Sie sind energieoptimiert und schon wenige Tage nach Fertigstellung bezugsfertig. Küche, Heizung, Licht, Leitungen, Sanitärausstattung und Wärmedämmung sind inklusive.
  • Flexibel in Größe, Grundfläche und Anordnung
    Die Box kommt ganz ohne starre Grundrisse aus, so dass sich Wände jederzeit versetzen lassen und neue Räume entstehen. Meldet sich Nachwuchs an, ziehen die Kinder aus dem Haus oder Sie wollen sich räumlich verändern, passen Sie die Module einfach Ihren neuen Lebensumständen an. Sie können Sie jederzeit an-, um- oder abbauen, ganz wie Sie es brauchen. Bei Platzmangel kann die leichte Flex-Box sogar auf einem Flachdach aufgestellt werden.
  • Barrierefrei Wohnen von Haus aus
    Lebenslang und leicht wohnen ist bei der Flex-Box Programm: Sie ist schwellenfrei und bietet ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit. Ob mit Kinderwagen oder Rollator, hier „ecken“ Sie nirgends an.

Fazit: Mit der Flex-Box bauen Sie schnell und ganz automatisch für jede Lebensphase vor, ohne sich jetzt schon einen Kopf zu machen, was später sein wird.

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Modulares Bauen: Mehrfamilienhäuser als Kapitalanlage

Sie planen den Bau einer Stadtvilla mit mehreren Wohneinheiten, um Ihr Kapital gut anzulegen und die Wohnungen zu vermieten! Haben Sie dabei schon mal an Wohnmodule gedacht? Die eignen sich nicht nur für die private Nutzung im Eigenheim, sondern auch für den Bau von Mehrfamilienhäusern mit Stil.

Leichter geht es (fast) nicht: In Serie werden die Wohnmodule weitestgehend vorgefertigt und anschließend vor Ort zusammengesetzt. Dann erfolgt der Feinschliff vor Ort. Egal, ob Betonfertigbau, Holz-, Holzhybrid- oder Stahlskelettbau – je nach Bauvorhaben und Grundstücksgröße lassen sich Häuser mit mehreren Etagen errichten. So schaffen Sie schnell neuen, wenn gewünscht auch barrierefreien, Wohnraum für viele Parteien und das zu einem attraktiven Herstellungspreis – die mobile Immobilie.

Neugierig? Innovative Beispiele finden Sie z.B. hier.

Haben Sie Fragen zum Thema „Mobile Immobilie“?

Dann schreiben Sie uns eine E-Mail: info@universal-living.de
oder rufen Sie uns an unter 030 / 405 09 37-27
und wir kommen ins Gespräch.

 

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Bungalow - mehr Wohnkomfort auf einer Ebene

Bei einem Bungalow befinden sich alle Räume auf einer Ebene. Das erleichtert das Leben ungemein und ist überaus bequem. Zudem können Bungalows beispielsweise auch in L-, U- oder T-Form gebaut werden, und bieten so eine hervorragende Basis für individuelle Grundrisse: für einen Wohn- und Büro-/Gästebereich zum Beispiel.

So bleiben Sie flexibel:
Bei dem Bungalow im Bild ist die gesamte Decke über dem Geschoß frei tragend. Egal, wie viele kleine oder große Räume Sie sich wünschen, ein barrierefreier Umbau kann schnell erfolgen. Aufstockung geplant? Dann beziehen Sie schon jetzt Platz für einen Treppenaufgang und einen Durchbruch in die aktuellen Planung ein.

Hier stimmt alles in puncto barrierefreies Wohnen:

  • die gesamte Etage ist schwellenlos und ohne Stolperfallen

  • durch den Wegfall von Treppen entsteht ein Wohntraum für alle Altersklassen

  • es gibt viel Bewegungsfläche in allen Räumen

  • die Innentüren sind mindestens 90 Zentimeter breit

  • die Badtür öffnet sich nach außen (bei Barrierefreiheit wichtig)

  • im Bad selbst gibt es viel Bewegungsfläche und eine bodentiefe Dusche

Diese Planung wirkt großzügig und modern – sie vereint Funktionalität und Design.

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Einfamilienhaus - clever geplant mit zwei Wohnungen

Der Klassiker: Das Einfamilienhaus.
Gebaut und geplant in den meisten Fällen als "Nest" für die kleine bis mittelgroße Familie. Standardmäßig mit Gäste-WC, Küche und Wohnbereich im Erdgeschoss, und Schlafzimmern sowie Bad im Obergeschoss. Irgendwann sind die Kinder aus dem Haus, das Platzangebot ist zu groß, die Treppen beschwerlich - was nun?

Bei einer cleveren Planung im Voraus lässt sich diese Wohnform von die mobile Immobilie leicht den neuen Gegebenheiten anpassen. So kann dieses Einfamilienhaus ohne viel Aufwand in ein Zweifamilienhaus mit separaten Einheiten im EG und OG umgewandelt werden. Größe, Anschlüsse und Treppenhaus sind so konzipert, dass jede Wohnung barrierearm erreichbar und ausgestattet ist. Sehen Sie sich die Grundrisse an, und staunen Sie wie einfach es sein kann!

Aspekte der mobilen Immobilie:

  • geschlossenes Treppenhaus zur Schaffung separater Eingänge

  • durchdachte Anordnung der Leitungen für mögliche Nachrüstung Küche im OG

  • großzügige Bäder auf beiden Etagen

  • HWR/Abstellraum auf beiden Etagen

  • flexibler Grundriss durch nichttragende Wände

Verschieben Sie den Umzug auf später - die mobile Immobilie macht es möglich!
Wir sind Ihnen bei der Planung gerne behilflich.

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Zweifamilienhaus - im Alter zu den Kindern ziehen

Früher war es selbstverständlich – heute erlebt es ein Revival: Das Mehrgenerationenhaus!

Immer mehr Familien erkennen für sich Vorteile, wenn jung und alt zusammenleben, beispielsweise:

  • das aktive Familienleben
  • Unterstützung für alle Generationen, sei es beim Babysitten, im Haushalt, der Krankenpflege u.v.m.
  • Betreuung durch fremde Personen, egal ob für die Kids oder die Senioren, ist nicht erforderlich
  • schnelles Handeln und Eingreifen ist jederzeit möglich

Bei unserem best practice Beispiel wurde diese Wohnform geschickt umgesetzt. Zwei abgeschlossene Wohneinheiten, auf je einer Etage und unter einem Dach bewahren jeder Generation die nötige Privatsphäre bei gleichzeitiger Nähe. Hier wohnt die Familie mit Kind im Erdgeschoss mit zusätzlichem Kinderzimmer. Großzügig gestaltete Räum, Schiebetüren und breite Durchgänge bieten ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit und sind barrierereduziert.

Die bequeme und sichere Treppe ins Obergeschoss zur Seniorenwohnung bietet die Möglichkeit einen Treppenlift zu montieren. Alternativ könnte über eine Anbaumaßnahme auch ein Hublift realisiert werden. Die Grundrissgestaltung, ähnlich wie im EG, wird hier perfekt ergänzt mit einem sehr großen Balkon, der selbstverständlich mit einem Rollator oder Rollstuhl befahren werden kann. So muß niemand auf gemütliche Sonnenstunden auf dem Balkon verzichten.

Ein gewisses Maß an Harmonie und Familienzusammenhalt vorausgesetzt, ist dieses Wohnmodell eine tolle Lösung, von der alle profitieren können. Denn wer sagt denn, dass nur die Kinder bei den Eltern wohnen und nicht die Eltern im Alter zu den Kindern ziehen!?

Selbstverständlich kann ein Zweifamilienhaus nicht nur von einer Familie bewohnt werden. Auch Freunde, Senioren-WG's oder einfach Mieter fühlen sich hier bestimmt wohl. Planen Sie den Neubau am besten von Anfang an so, dass es für alle passt.
Denn: Nachrüsten ist teurer als neubauen, und man weiß nie was kommt...

Neugierig was noch alles geht bei die mobile Immobilie?
Wir zeigen Ihnen zusammen mit unseren Experten, welche Möglichkeiten und Strategien es gibt!

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Ihre 'alte' Immobilie

Sie sind bereits Eigentümer einer selbstgenutzten Immobilie, aber irgendwie passt sie einfach nicht mehr zu Ihren Bedürfnissen?
Es gibt drei Möglichkeiten:
1. Sie passen Ihre Immobilien Ihren aktuellen Lebensumständen an, und dies möglichst komfortabel und weitsichtig. So können Sie lang selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben.
2. Es ist Zeit für einen Neuanfang. Scheuen Sie sich nicht vor einem Neubau und passen Sie Lage, Größe und Grundriss Ihren Bedürfnissen an.
3. Sie arrangieren sich irgendwie. Aber wer will das schon...?

Ob 9 oder 99, mit einer cleveren Planung passt sich Ihre Immobilie nahezu jeder Lebenssituation an!

Umbau und Sanierung

Weg mit den Schwellen: Ab jetzt ist Bequemlichkeit Trumpf

Sie sind im besten Alter und wollen Ihre Wohnung oder Ihr Haus auf Vordermann bringen? Räume zusammenlegen, Bodenschwellen entfernen, in Elektrik investieren – ein guter Plan, mit dem Sie die Weichen für mehr Komfort und Lebensqualität stellen. Und wer weiß, vielleicht denken Sie auch an smarte Home-Lösungen mit Bewegungs- und Beleuchtungsmelder.

Wohnraum aufrüsten? Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen

  • Rechtzeitige Planung ist alles: Auch bei einer Bestandsimmobilie lassen sich Räume neuen Bedürfnissen anpassen und große und kleine Stolperfallen aus dem Weg räumen. Dazu sollten Sie die Hebel kennen, an denen Sie ansetzen müssen. Grundsätzlich gilt: Planen Sie alle Räume großzügig, hell und schwellenfrei.
  • Die gute Nachricht: Sie müssen nicht alle Baumaßnahmen aus eigener Tasche bezahlen – die KfW beispielsweise unterstützt Sie mit Zuschüssen und Krediten bei Umbauten zum altersgerechten Wohnen und für mehr Sicherheit in Ihrem Zuhause. Wenn Sie beispielsweise eine bodengleiche Dusche einbauen oder den schwellenfreien Zugang zu Balkon und Terrasse herstellen lassen möchten. Voraussetzung: Sie stellen den KfW-Antrag, bevor Sie mit der konkreten Umsetzung Ihrer Bauvorhaben beginnen.
    Weitere Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie hier.
  • Wussten Sie, dass sich barrierefreier Wohnraum besser vermieten und verkaufen lässt?
    Angebot und Nachfrage sind schon lange nicht mehr deckungsgleich – es herrscht Wohnungsnot. Sollte Ihr Objekt irgendwann in die Vermietung oder den Verkauf gehen, können Sie höhere Einnahmen erzielen, denn barrierefreier Wohnraum ist begehrt. Ihre Investitionen wirken sich gewinnbringend für Sie aus:  Sie schaffen sich ein schönes und bequemes Zuhause und sorgen gleichzeitig dafür, dass Ihr Wohnraum eine Wertsteigerung erfährt.

Gewusst wie, wo und was: Auf diese Punkte kommt es an

Licht ist das A und O
Hand aufs Herz: Wie sieht es mit Ihrer Sehkraft aus? Die meisten Menschen greifen irgendwann zur Brille, wenn Sie Auto fahren, ein Buch lesen oder beides. Deshalb ist eine gute Ausleuchtung von Räumen auch so wichtig. Das erhöht Ihre Sicherheit und hilft Ihnen dabei, sich zu Hause besser zurechtzufinden. So sorgen z.B. gut platzierte Lichtschalter in Bettnähe dafür, dass Sie stolperfrei durch die Nacht kommen. Lassen Sie am besten ein einfaches Lichtleitsystem installieren, dann orientieren Sie sich in Ihren Räumen fast wie im Schlaf.

Setzen Sie auf farbige Kontraste
Lieben Sie es bunt? Eine farbige, kontrastreiche Gestaltung Ihrer Räume spielt eine wichtige Rolle bei der Orientierung, egal, ob es sich um die Wände oder um den Boden handelt. Ganz nebenbei können Sie so Akzente setzen, die besonders wirken, und positive Stimmungen erzeugen.

Intelligente Wohntechnik für selbstständige Senioren
Wer will das nicht – selbstbestimmt durchs Leben gehen? Mitunter ist es sinnvoll, sich Unterstützung zu holen, vor allem, wenn es um das Thema Sicherheit geht. Digitale Assistenten in Form von AAL-Systemen (Ambient Assisted Living) helfen dabei, den Alltag daheim entspannt zu meistern. Sie sind Tag und Nacht im Einsatz und wirken meist im Hintergrund.
Den Klassiker – das Notrufarmband – kennt jeder. Haben Sie ein Problem, einfach den roten Knopf drücken und Hilfe holen. Auf Stürze reagieren z.B. Sensormatten auf dem Fußboden. Bewegungsmelder im Hausflur, auf der Matratze oder in Lichtschaltern schlagen Alarm, sollte sich im Haus für ungewöhnlich lange Zeit nichts rühren. Aber es geht noch ausgefeilter: Smarte Geräte – zentral gesteuert – unterstützen Sie heute sogar bei der Medikamenteneinnahme und moderne Küchengeräte informieren Sie via Smartphone, wenn das Essen fertig oder der Kühlschrank leer ist. Na, wenn das nichts ist …zumal es mittlerweile leicht zu bedienen ist.

Bad
Für die einen ist es Luxus, für eine seniorengerechte Immobilie ist es ein Muss. Ein großzügiges Bad mit einer bodengleichen Dusche sollte ganz oben auf Ihrer To-Do-Liste stehen. Wählen Sie einen unterfahrbaren Waschtisch auf Sitzhöhe aus, damit Sie auf einem Stuhl, Rollator oder Rollstuhl davor sitzen können. Im Bad ausrutschen ist kein Spaß – Haltegriffe in der Dusche oder neben dem WC stützen Sie da, wo es notwendig ist. A propos Rutschen: Mit rutschhemmenden Fliesen auf dem Boden beugen Sie Unfällen vor und vermeiden gefährliche Schlitterpartien.

Küche
Eine Anordnung der Küchenzeile in L- oder U-Form unterstützt Sie bei alltäglichen Arbeitsabläufen. Auch hier sollten Arbeits- und Tischplatten teilweise unterfahrbar sein, um den Stuhl, Rollator oder Rollstuhl darunter abstellen zu können. Töpfe, Pfannen & Co. sind bei einem Apothekerschrank gut zu  erreichen.

Lebe und wohne wie Du willst – die mobile Immobilie.

Haben Sie Fragen zur flexiblen Planung und zum barrierefreien Wohnen? Unsere Barriere-Frei-Experten zeigen Ihnen die Möglichkeiten für barrierefreien Um- und Neubau und informieren Sie über Kosten und Fördermöglichkeiten.
Schreiben Sie uns eine E-Mail: info@universal-living.de
oder rufen Sie uns einfach an unter 030 / 405 09 37-27 und wir kommen ins Gespräch.

Neubau

Veränderung liegt in der Luft? Für Bauprojekte ist es nie zu spät.

Die Kinder sind ausgezogen, der Garten zu groß, die Stufen beschwerlich oder das Haus/die Wohnung sind einfach in die Jahre gekommen und fühlen sich ungemütlich an? Dann ist die Zeit reif für eine Veränderung!

Warum nicht ein neues (eventuell kleineres) Haus bauen, das ganz genau auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse passt. Schütteln Sie Ballast einfach ab. Das spart jede Menge Zeit und auch Geld, das für den Unterhalt eines großen Objektes erforderlich ist. Eine wohnliche Anpassung gibt Schwung für neue Lebensprojekte. Unser Tipp: Lebe und wohne wie Du willst - die mobile Immobilie.

Bauen mit 50plus –hier liegen großartige Chancen

  • Von wegen man baut nur einmal. Wenn Sie heute ein Haus errichten, das zu Ihren Ansprüchen passt, investieren Sie in die eigene Zukunft. Sie werden feststellen, dass Sie anders auf Funktionalität und Wohnkomfort blicken als früher. Jetzt können Sie alles genau so planen, dass Ihr neues flexibles Haus zu allen Lebenslagen passt, und es sich dort richtig gut und bequem wohnen lässt. Also, machen Sie schon mal große Pläne für Ihr kleines Haus.
  • Durch den Verkauf der alten Immobilie verfügen Sie auf einen Schlag über Kapital, das Ihnen für das neue Bauprojekt zur Verfügung steht. Das ist komfortabel und zahlt sich  doppelt aus: Sie bauen schuldenfrei und legen Ihr Geld gleichzeitig gewinnbringend an, denn flexible, barrierefrei gebaute Häuser und Wohnungen sind gefragt.
  • Der Bau eines Hauses ist ein ganz persönliches Projekt, das Kraft und Energie gibt. Schaffen Sie so die besten Voraussetzungen für lebenslanges Wohnen in den eigenen vier Wänden und schlagen Sie ein neues Kapitel in Ihrem Leben auf. Wir begleiten Sie dabei!

So wird ein Schuh daraus: Unsere Tipps für Ihr „seniorengerechtes“ Bauprojekt

Mittenmang wohnen erleichtert das Leben
Wer will das nicht: Aktiv am Leben teilnehmen, ins Kino oder Theater gehen, Freunde in anderen Stadtteilen besuchen. Wichtig bei der Auswahl Ihres Wohnortes: die „Öffentlichen“ müssen fußläufig entfernt liegen, damit Sie nicht auf das Auto oder fremde Hilfe angewiesen sind. Das gilt auch für Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Ärzte.

Das neue Zuhause darf kleiner sein
Bei einer gut durchdachten Planung reichen +/- 100 Quadratmeter für zwei Personen locker aus, auch wenn Sie oft und gern Gäste begrüßen. Planen Sie am besten ein Gäste-, Hobby- oder Enkelzimmer mit ein.

Was halten Sie davon eine Einliegerwohnung mitzubauen?
Eine Einliegerwohnung hat echte Vorteile: Hier könnte z.B. eine Pflegekraft oder Haushaltshilfe wohnen, die Sie bei Bedarf unterstützt – ohne Ihnen zu nah zu kommen. Oder Sie geben die Wohnung in die Vermietung und sichern sich eine zusätzliche Einnahmequelle.
Nebeneffekt: Wenn Sie mal im Urlaub sind, ist Ihr Objekt beaufsichtigt. Das gibt Sicherheit.

Ein Haus für jede Lebenslage - für die Einen notwendig und für die Anderen Komfort
Ihr Architekt sollte das neue Haus oder die Wohnung so offen und großzügig wie möglich, barrierefrei und mit einem flexiblen Grundriss planen. Bei der Innenausstattung achten Sie auf breite Türen, eine bodengleiche Dusche und gute Beleuchtung. So gestalten Sie Ihre Räume großzügiger und bauen gleichzeitig für später vor. Gut platzierte Lichtschalter in Bettnähe ermöglichen stolperfreie Gänge in der Nacht. Perfekt wäre es, hier gleich mit einem einfachen Lichtleitsystem zu arbeiten – das gibt es auch häufig in Häusern, in denen kleine Kinder leben.
Wohnen auf einer Ebene ist zudem ein Trend der mittlerweile jedes Lebensalter interessiert, denn solch ein Haus ist bequem – passt auf jeden Lebensabschnitt – und ist attraktiv.
Wir hätten dazu viele weitere Ideen – fragen Sie uns!
Es soll doch ein klassisches Einfamilienhaus mit Erd- und Obergeschoss werden? Kein Problem auch hierfür dafür gibt es gute Lösungen bei einer flexiblen guten Planung. An geraden Treppen lassen sich Treppenlifte anbringen oder/und man baut das Haus mit einem Lift. Ein außen montierter Hublift, der sich auch im Nachgang montieren lässt, ist eine gute Möglichkeit für das selbstbestimmte Wohnen in jeder Lebenslage. Die Kosten dafür sind zumeist geringer als angenommen.

Smarte Hometechnik
Schon mal daran gedacht, Ihr neues Haus „smart“ zu machen? Per Smartphone oder Tablet lassen sich viele Dinge rund um Ihre Immobilie bequem regeln: Jalousien und Markisen von der Couch oder vom Urlaubsort aus hoch- und runterfahren beispielsweise oder die Heizungsanlage steuern. Gerade für Senioren ist dies ein nahezu unbezahlbarer Mehrwert und ein Stück Freiheit im eigenen Heim. Nicht zuletzt auch ein Weg zur Kommunikation mit „Draussen“, wenn lange Wege beschwerlich werden. Wählen Sie gleich ein komplettes System aus, um über eine zentrale Steuerung alle verknüpften Elemente zu bedienen.

Lebe und wohne wie Du willst – die mobile Immobilie.

Haben Sie Fragen zur flexiblen Planung und zum barrierefreien Wohnen?
Dann schreiben Sie uns eine E-Mail: info@universal-living.de
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Das Leben ist bunt

Unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Darauf gilt es Antworten zu finden. Je älter die Menschen werden, umso größer ist ihr Wunsch nach Verbindlichkeit und Orientierung. Gleichzeitig  wollen sie ihr selbstbestimmtes Leben weiterführen. Sicherheit und Komfort sind dabei zentrale Anforderungen.

Welche Wohnform erlaubt Ihnen die größtmögliche Individualität?
Welche bietet gleichzeitig Hilfe an, wenn es notwendig ist, und wo geht es besonders gesellig zu?

Wir zeigen Ihnen welche altersgerechten Wohnformen es gibt, und was sie ausmacht.

Im Alter zu den Kindern ziehen

Der Traum von der Großfamilie ist nicht neu. Man möchte gern miterleben wie die Enkelkinder aufwachsen, nicht allein sein und unterstützt werden, falls Hilfe notwendig ist.

Jeder unterstützt jeden, das hilft auch der jungen berufstätigen Familie und kann eine gute Lösung für alle sein. Selbstverständlich sollten vorher alle Mitbewohner über die gewünschten Lebensumstände sprechen:
Welche Freiräume wünsche ich mir?
Welche Interessen habe ich?
Wie gestaltet sich das aktive und passive Zusammenleben?

Es ist wie immer im Leben – ohne Toleranz geht nichts!

„Einen alten Baum verpflanzt man nicht“, hört man immer wieder. Deshalb überlegen Sie, was Sie aufgeben müssten – aber auch was Sie an Lebensqualität gewinnen können! Wägen Sie für sich ehrlich ab. Denn nicht für jede Familie ist dieses Modell die richtige Lösung - für die richtige Familie allerdings ganz sicher die beste Lösung!

Ein barrierefrei gebautes oder umgebautes Zweifamilienhaus  erleichtert jeder Generation das Leben im Haus.

Wohnformen

Mehrgenerationenhaus
Gemeinsames wohnen von jung und alt ist eine jahrhundertealte Tradition. Neben dem eigenen individuell angelegten Wohnbereich und zusätzlichen Gemeinschaftsräumen organisiert sich hierbei eine Gruppe bzw (Wahl)familie, selbst. In einem Mehrgenerationenhaus sind flexible Baustrukturen ünd Barrierefreiheit Voraussetzung, je nach Konzept der Gemeinschaft.

Hausgemeinschaft
Hierunter wird eine Gruppe von  z.B. 7 bis 12 Personen verstanden, die autark funktioniert. Das Leben spielt sich zumeist in einem zentralen gemeinsamen Bereich ab mit angeschlossenen individuellen Wohnbereich. Jeder  Mitbewohner bringt Ressourcen und Fähigkeiten ein. Kosten für engagierte Haushaltshilfen usw werden geteilt. Die offene Wohnküche gewährt einen stets aktuellen Blick auf die gewählte "Familie". In einem Haus können durchaus mehrere solcher Gruppen untergebracht werden

Generationenübergreifendes Wohnen im Quartier
Hier leben Senioren, Alleinstehende, Paare, Alleinerziehende oder junge Familien, einfach Menschen jeden Alters in unterschiedlichen Wohnformen und pflegen eine lebendige Nachbarschaft.
Der Gewinn an Lebensqualität ist offensichtlich. Niemand ist einsam und doch lebt man in den eigenen (barrierefreien) vier Wänden. Junge Menschen profitieren von den Erfahrungen und der Zeit der Seniorinnen und Senioren, und älteren Menschen bietet der Austausch mit „den jungen Leuten“ die Chance lange fit zu bleiben. Ein kleines gemeinschaftlich nutzbares Zentrum für jung und alt, eventuell mit einer Cafeteria, die für Veranstaltungen etc. gebucht werden kann, und oft auch einer Kita, runden hier das Angebot ab.

Das Wohnrechtsmodell
Auch hierbei handelt es sich eigentlich um ein altes Modell, was lebenslanges Wohnen in einer barrierefrei ausgestatteten Wohnung ermöglicht. Die Wohnungen befinden sich in der Regel in einem Mehrfamilienhaus. Wohnungsgröße, Ausstattung und das eigene Lebensalter bestimmen den zu zahlenden „Wohnrechtspreis“. Durch diesen "erwerben" Sie das Recht, die Wohnung mietfrei und lebenslang zu bewohnen. Selbstverständlich wird das vertraglich und mit einer Eintragung im Grundbuch gesichert. Das Wohnrecht kann gekündigt werden – dann wird der nicht abgewohnte Teil des Kaufbetrages zurückgegeben. Im Todesfall erhalten diesen Betrag die Erben.  

Servicewohnen
Servicewohnen, oder umgangssprachlich betreutes Wohnen, bietet Service und schnelle Hilfe, sobald nötig. Dienstleistungen sind intern oder von externen Helfern buchbar. Ein Notrufsystem ist jedoch Grundausstattung. Oft kann neben dem Mietvertrag eine Servicevereinbarung unterzeichnet werden. Zumeist wohnt man in schicken 2 Zimmerwohnungen mit Balkon. Der Hotelcharakter solcher Wohnanlagen spiegelt sich z.B. über Gemeinschaftsräume mit WC und Küche wieder, die für Veranstaltungen gebucht werden können. Mitunter befindet sich eine Einrichtung für stationäre Pflege ebenfalls im Haus. So muß im Krankheits-oder Pflegefall nicht umgezogen werden.

Residenzen
Hierbei handelt es sich um eine besonders ausgeprägte Art des Servicewohnens für zahlungskräftige Bewohner. Der Wohnungsstandard ist hoch. Die Wohnungen für Senioren sind größer und sehr hochwertig ausgestattet. Bibliothek, Restaurant , Schwimmbad usw im Haus unterstreichen den esklusiven Anspruch

die Senioren-WG

Was zu Studentenzeiten gang und gäbe war, kann auch die richtige Wahl im späteren Leben sein. 
In einer Wohngemeinschaft bleiben Sie selbstbestimmt und flexibel, und: Sie leben nicht allein. Gerade für alleinstehende Senioren kann dies ein wichtiger Punkt, und eine große Bereicherung sein. Viele private Aktivitäten können, wenn gewünscht, gemeinsam gestaltet werden. So möchte man eventuell nicht allein ins Theater gehen und die Kosten für die Taxifahrt können auch gleich geteilt werden.
Eine Wohngemeinschaft reduziert zudem die Kosten für die Wohnung, da z.B. die Miete samt Nebenkosten geteilt werden kann.

Das könnten Sie sich gut vorstellen, sind aber bereits auf ambulante Pflege angewiesen?

Auch dafür gibt es Lösungen und Experten, die sich genau auf Ihren Bedarf spezialisiert und entsprechende Wohnformen umgesetzt haben.
Finanzielle Entlastungen bei der Umsetzung bieten Fördermittel, die für Senioren-WGs beantragt werden können. Falls Wohnung oder Haus attraktiv und barrierefrei ausgebaut werden sollen, bietet z.B. die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) spezielle Kredite oder Zuschüsse. Dieses Angebot gilt übrigens auch für Mieter! Der Eigentümer muss hierzu lediglich sein Einverständnis erklären. Und warum sollte er dies nicht tun – die Wohnung wird dadurch nur aufgewertet.
Zuschüsse für pflegebedürftige Senioren in WGs können Sie über das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) beantragen. Alle Mieter einer WG mit pflegebedürftigen Bewohnern haben daraus einen Anspruch auf die Förderung für ein barrierefreies Wohnen.

Falls Bewohner der WG ambulant versorgt werden müssen, können zusätzliche Leistungen nach
§ 38a SGB XI beantragt werden. Daraus erhalten Sie ggf. einen monatlichen Wohngruppenzuschlag  von der Pflegekasse. Dadurch könnte, zumindest teilweise, eine Haushaltshilfe bezahlt werden - denn es muss nicht unbedingt eine Pflegefachkraft sein.
Es ist zudem günstiger, sich eine Hilfskraft zu teilen – es sollten nur alle betroffenen Mitbewohner damit einverstanden sein.
Falls mehrere Bewohner der WG von Pflegegeld und Pflegesachleistungen profitieren, kann ggf. mit einem weiteren Zuschuss je Person gerechnet werden.

Sie sehen: Möglichkeiten und Unterstützung gibt es viel – man muss es nur wissen!

Und das sagt unsere Expertin: Ist der Weg in ein Pflegeheim unumgänglich?
Nein, sagt Frau Gabriele Barth, Inhaberin der Philomena GmbH. Es gibt eine bessere Alternative: Kleine Wohngemeinschaften in einem serviceorientierten Umfeld. Diese haben nämlich den Vorteil, dass sie wesentlich familiärer und individueller sind, da das Selbstbestimmungsrecht der Mieter/Bewohner im Vordergrund steht.  Auch der Betreuungsschlüssel und die monatlichen Gesamtkosten grenzen sich im Pflegefall sehr positiv von einem Seniorenheim ab.                                  

Gabriele Barth

Finanzen - alles geregelt!

Wohnen hat immer auch mit finanziellen Aspekten zu tun.
Ob die Suche nach einer geeigneten Kapitalanlage nach Verkauf, ein anstehender Um-/Neubau oder die Frage, wie Sie ein lebenslanges Wohnen in den eigenen vier Wänden realisieren können - hier finden Sie Antworten und Anregungen!

Kapitalanlage

Verkauf der eigenen Immobilie – und was dann?
Lebenslang finanziell unabhängig sein – geht das?

Viele unserer Kunden sehen sich nach dem Verkauf Ihrer Immobilie mit der nächsten Herausforderung konfrontiert. Wird nicht direkt in die neuen vier Wände investiert stellt sich die Frage:
Wie kann ich den Verkaufserlös sicher und inflationsgeschützt anlegen? Oder kann ich gar über alternative Investitionen monatlich stabiles Einkommen realisieren?
Nicht selten ist die aktuelle Niedrigzinssituation Anlass zu der Entscheidung seine eigentlich nicht genutzten oder benötigten Immobilien „liegen zu lassen“. „Besser als das Geld zur Bank bringen“, denken sich viele.

Und das sagt unsere Expertin Kathrin Semmler:
Es gibt so viel mehr, als das klassische Sparbuch. Der Kapitalmarkt bietet eine schier unerschöpfliche Auswahl an Anlageprodukten – auch im Immobilienbereich.
Sie fragen sich – welche Anlagemöglichkeit ist für meine Lebenssituation „die Beste“ ?
Wer in Immobilien investiert, muss sich vorher einen Plan machen. Gern betrachte ich zusammen mit meinen Kunden insbesondere die Möglichkeiten für alternative Immobilienanlagen.
Es gibt verschiedene Anlagemöglichkeiten – inflationsgeschützt, sicher, stabil und renditestark. Lernen Sie Immobilienanlagen kennen, ohne eigenen Verwaltungsaufwand, ohne Mieterrisiko, ohne lange Laufzeiten – wahlweise mit monatlichen Kapitalrückfluss für planbare monatliche Einnahmen. So ist beispielsweise eine Immobilienrente möglich oder auch ein „Enkelsparplan“.

Für ein entspanntes Leben in finanzieller Unabhängigkeit.
 

Dipl. Ök. Kathrin Semmler

Fördergelder / Finanzierung

Es gibt viele Gründe ein Haus barrierefrei und flexibel neu- oder umzubauen. Was für den einen Menschen eine Wohnvoraussetzung ist, ist für andere Menschen Komfort. Das Gute ist: Es gibt dafür finanzielle Hilfen. Machen Sie sich vor der Auftragsverteilung bzw. vor den Baumaßnahmen klug!

Finanzielle Förderung von Um- und Neubaumaßnahmen – kurz und knapp.
Das Wohnraumförderprogramm des Bundes – die KfW Förderbank - bietet zinsgünstige Kredite und Zuschüsse zur Verbesserung der Wohnqualität durch Reduzierung baulicher Barrieren, oder zu Maßnahmen gegen den Einbruchschutz.
Für den Umbau von Bestandsimmobilien gibt es die KfW-Programme 455 „Altersgerecht umbauen“ und „Einbruchschutz“ als Zuschussvariante, die direkt bei der KfW beantragt werden kann. Der Zuschuss muß nicht zurückgezahlt werden. 
Das KfW Programm 159 „Altersgerecht umbauen“ ist eine Darlehensvariante und wird über Banken, Sparkassen usw. beantragt.
Das Besondere daran ist, dass diese Programme für altersgerechtes Umbauen, von allen Altersgruppen beansprucht werden können. Die aktuellen Richtlinien finden Sie hier - www.kfw.de.

Soziale Wohnraumförderung ist Ländersache:
Berlin
Brandenburg

Informationen zu diversen Förderprogrammen:
www.bine.info
www.energiefoerderung.info

Weitere Ansprechpartner:
Kranken- und Pflegeversicherungen,
Unfallversicherungen
Sozialämter,
Rentenversicherungsträger,
www.stiftungen.org

Leibrente / Zeitrente

Lebenslanges Wohnen in der eigenen Immobilie
Ganz egal, ob Umkehrhypothek, Zeit- oder Leibrente oder auch Zustifterrente - Möglichkeiten wie diese bescheren Ihnen als Immobilienbesitzer eine zusätzliche Finanzspritze, mit der Sie Ihren finanziellen Spielraum vergrößern oder/und die monatliche Rente aufwerten.
Sie benötigen einen größeren Betrag für

  • die lang ersehnte Weltreise oder
  • den barrierefreien Umbau Ihrer Immobilie oder
  • einen anderen ev. sonst kaum erfüllbaren Wunsch?

Dann ist die Immobilienverrentung allemal eine Überlegung wert.

Wie das das funktionierten kann?
Im Prinzip erhalten Sie bei diesen Modellen einen Kredit auf Ihre Immobilie ausgezahlt, nach einem vertraglich fixierten Plan.
Was daran der Vorteil ist?
Als Eigentümer wohnen Sie lebenslang, oder für einen definierten Zeitraum, mietfrei in den eigenen vier Wänden.
Was Sie unbedingt beachten sollten?
Handeln Sie klug und informieren Sie sich unbedingt bei Experten, Rechtanwälten und Notaren.

Diese Modelle gibt es:

  • die Umkehrhypothek
  • die Leib- oder Zeitrente
  • die Zustifterrente

So funktioniert die klassische Umkehrhypothek
Eine Bank oder Versicherung gewährt dem Immobilienbesitzer ein Darlehen. Grundlage dafür ist u.a. die Bewertung der eigenen, möglichst schuldenfreien Immobilie, und das zu erwartende Lebensalter. Das Darlehen wird als Einmalbetrag oder in Monatsraten ausbezahlt. Der Geldgeber lässt dafür eine Grundschuld auf die Immobilie in das Grundbuch eintragen. Gebühren, Zinsen und Tilgung werden nicht monatlich abbezahlt, sondern aufaddiert, d.h. die Schuldsumme steigt dadurch. Der Kredit wird üblicherweise erst beim Tod des Eigentümers abgelöst – zumeist durch den Verkauf der Immobilie.
In Großbritannien und in den USA ist die "Reverse Mortgage" ein Teil der Altersvorsorge. In den USA fängt sogar der Staat das Risiko ab, dass der Hausbesitzer lange lebt.

Eine weitere Möglichkeit ist das Modell der Leib- oder Zeitrente
Bei der Leibrente wird die Immobilie an einen zukünftigen Eigentümer - ganz klassisch - mit einem Notarvertrag verkauft. Den Kaufpreis bezahlt der neue Eigentümer in monatlichen Raten oder nach einem festgelegten Plan. Beispielsweise wird ein höherer Betrag nach dem Kauf überwiesen, für die barrierefreie Sanierung des Hauses, eine Weltreise o.ä. Anschließend erfolgt eine monatliche Rentenzahlung. Auch bei diesem Modell wird ein Wohnrecht gewährt und zwar lebenslang (Leibrente) oder zeitlich befristet (Zeitrente).
Der neue Besitzer steht im Grundbuch und  – das ist besonders für ältere Menschen wichtig – muss die Immobilie „in Schuss halten“.

Eine weitere Alternative ist die Zustifterrente.
Diese Möglichkeit bietet beispielsweise die kirchliche Stiftung Liebenau aus Meckenbeuren (Baden-Württemberg) an. Bei diesem Modell geht die Immobilie auf der Grundlage eines Vertrages in das Eigentum der Stiftung über. Im Gegenzug dafür erhält der ehemalige Besitzer/Verkäufer ein lebenslanges Wohnrecht und eine Rente.
Dafür gibt es von der Stiftung vorgegebene Voraussetzungen: Das Mindestalter beträgt ca. 65 Jahre, die Immobilie sollte mindestens 200.000 Euro wert sein, keine hohe Belastung haben und sollte bevorzugt in sehr guter Lage sein. Die Stiftung hat bereits rund 60 Objekte in Deutschland erworben. Die Vorgaben werden mitunter aktualisiert, weshalb wir dafür keine Gewährleistung übernehmen können.

Details finden Sie hier.

Alles was Recht ist

Fast die Hälfte aller Bürger in Deutschland haben inzwischen eine Rechtschutzversicherung, und möchten sich damit vor Streitigkeiten mit Nachbarn, Verkehrsteilnehmern, Vermietern o.ä.  absichern.

Doch warum denken immer noch so wenige Menschen beim Thema „Recht“ an das eigentlich wichtigste: Die Familie und nicht zuletzt an sich selbst!?

Schicksalsschläge können jeden treffen und dies zumeist völlig unerwartet. Machen Sie sich also vorher Gedanken was mit Ihnen, Ihrem Besitz und Ihrer Familie im Ernstfall geschehen soll. Dafür ist es nie zu früh…aber leider manchmal zu spät!

Erbe

Je mehr man sich mit dem Thema Erbe beschäftigt, desto mehr Fragen tauchen auf.
Zuerst denkt man: "Gut, dann schreibe ich jetzt einTestament." Aber bereits hier fängt es bei der richtigen Formulierung an, denn es ist nichts so eindeutig, wie es auf den ersten Blick scheint. Nicht umsonst wurden und werden dazu viele Bücher geschrieben, und es gibt Zank und Streit vor Gericht.
Unser Tipp: Glauben Sie nicht alles zu wissen. Die Juristerei ist ein weites Feld. Scheuen Sie nicht den Weg zum Experten, um sich beraten zu lassen.
Sie haben bereits alles geregelt? Umso besser.

Und das sagt unser Experte:
Art. 14 Abs. 1 des Grundgesetzes besagt: "Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt."

„Das Erbrecht hat also Verfassungsrang."
Wenn ein Mensch stirbt, fällt sein Vermögen nicht an den Staat, sondern es geht auf Privatpersonen über. Das Erbrecht gewährleistet den Fortbestand des Privateigentums über den Tod des jeweiligen Eigentümers hinaus. Nach dem Grundsatz der sogenannten Privatautonomie hat jeder Mensch das Recht, über sein Vermögen frei zu bestimmen. Daraus ergibt sich auch die Befugnis, über das rechtliche Schicksal seines Vermögens für die Zeit nach dem Tode Bestimmungen zu treffen.

Dieses Recht der Testierfreiheit ist verfassungsrechtlich doppelt geschützt. Zum einen ist es Teil des allgemeinen Rechts auf Freiheit der Persönlichkeitsentfaltung gemäß Art. 2 Abs. 1 Grundgesetz und zum anderen wird es durch Art. 14 Abs. 1 Grundgesetz garantiert

Die Familie ist Grundlage des gesetzlichen Erbrechts. Wenn und soweit der Erblasser keine Bestimmungen über seine Erbfolge getroffen hat, soll das Vermögen seinen Verwandten und seinem Ehegatten nach den Regeln der gesetzlichen Erbfolge zukommen.

Der Grundsatz der Familienerbfolge steht in einem gewissen Spannungsverhältnis zur Testierfreiheit. Das Ergebnis ist ein Kompromiss: Wenn der Erblasser andere Personen als seine Verwandten als Vermögensnachfolger beruft, so steht den übergangenen nächsten Angehörigen und dem Ehegatten ein Mindesterbrecht in Form des Pflichtteilsanspruchs zu. Auch dieser Anspruch hat Verfassungsrang.

Grundsätzlich sollte ein jeder daher bedenken, über welches Vermögen er zurzeit verfügt und was mit diesem Vermögen bei seinem Tod geschehen soll. Reicht die gesetzliche Erbfolge oder soll durch eine letztwillige Verfügung (Testament/Erbvertrag) hier eine individuelle Lösung gefunden werden? Wenn eine testamentarische Lösung gewünscht ist, sollten die Einzelheiten mit einem "Fachmann" besprochen werden. Dazu zählen vielfach auch steuerrechtliche Aspekte.

 

Ihr Lutz Baxmeier
Rechtsanwalt und Notar

Schenkung

Eine Alternative zum klassischen Erbe ist die Schenkung.

Worauf warten? Die Rente ist in Sicht, Sie sind fit und abenteuerlustig und die Kinder brauchen Platz für den Nachwuchs? Es ist zumindest eine Überlegung Haus oder/und Grundstück zu Lebzeiten an Sohn oder Tochter zu verschenken und Sie ziehen in ein auf diese Lebenssituation passendes neues Zuhausee ein - gehen Sie auf Reisen, besuchen Konzerte oder entspannen auf dem neuen Balkon. Als „vorgezogenes Erbe“ kann die Schenkung, gerade bei größerem Vermögen, zudem eine echte Steuerersparnis sein, durch unterschiedliche Steuerfreibeträge innerhalb der Familie.

Aber auch hier gilt lassen Sie sich unbedingt beraten von einem Rechtanwalt, Notar oder/und Steuerberater Ihres Vertrauens. Und falls gewünscht sind dafür „unsere Spezialisten“ da!

Stiftung

Wer seinen Nachlass regeln möchte, sein Lebenswerk erhalten wissen will oder finanzielle Sicherheit für seine Familie wünscht, sollte auch über die Gründung einer Stiftung nachdenken. Das Kapital bleibt dort für immer erhalten, die Erträge kommen fest definierten Zwecken zugute und wirken so über die Lebenszeit hinaus.

Das will gut überlegt werden: Klären Sie sehr genau Ihre Absichten und Ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten. Der von Ihnen gewünschte Zweck der Stiftung sollte zudem auf Dauer realisierbar sein. Lassen Sie sich unbedingt von Experten beraten.

Vorsorgevollmacht

Falls Sie, egal in welchem Alter und aus welchem Grund, nicht mehr für sich selbst entscheiden können, muß jemand für Sie einspringen.

Und das sagt unsere Expertin
Die Vorsorgevollmacht
Falls Sie kurz- oder längerfristig nicht für sich selbst entscheiden können, muss dies eine Person Ihres Vertrauens für Sie übernehmen. Wer das sein soll, was diese Vertrauensperson alles darf und was auch nicht, lässt sich in der sog. Vorsorgevollmacht regeln.

Häufig werden Vorsorgevollmachten erst in der zweiten Lebenshälfte erstellt, aber auch ein jüngerer Mensch kann, z. B. nach einem Autounfall mit anschließendem Koma, in eine Situation kommen, in der eine Vorsorgevollmacht zwingend erforderlich wäre. Da man eine Vorsorgevollmacht jederzeit wieder ändern, also z. B. erweitern oder auch reduzieren kann - auch die bevollmächtigte Vertrauensperson selbst kann jederzeit ausgetauscht werden - ist festzustellen, dass es für jeden volljährigen Menschen hilfreich ist oder zumindest sein kann, wenn er eine solche Vorsorgevollmacht erteilt hat.

Hierzu muss man wissen, dass das Gesetz (Ausnahmen nur für minderjährige Kinder!) im Regelfall keine Bevollmächtigung für einen anderen tätig zu werden durch Eheschließung oder Verwandtschaft vorsieht; d. h. ohne Vorsorgevollmacht ist z. B. weder die Ehefrau unseres als Beispiel zitierten Unfallopfers noch dessen Eltern oder Kinder berechtigt, für den im Koma liegenden Ehemann/Sohn oder Vater irgendwelche Handlungen vorzunehmen oder Erklärungen abzugeben - hier hilft nur eine Vorsorgevollmacht.
Durch eine - rechtzeitig erstellte - Vorsorgevollmacht kann auch häufig in den Fällen, in denen Menschen alters- oder krankheitsbedingt langfristig nicht mehr in der Lage sind, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln, die ansonsten erforderliche gerichtliche Bestellung eines Betreuers - dann unter Umständen eine dem Patienten fremde Person - vermieden werden.

Die Patientenverfügung
Einen anderen Regelungsinhalt hat normalerweise eine Patientenverfügung. Patientenverfügungen werden ganz überwiegend von älteren oder an einer Krankheit leidenden Menschen verfasst. Da Ärzte im Regelfall alles tun müssen, um einen Mensch am Leben zu erhalten, werden in einer Patientenverfügung gewisse medizinisch mögliche Maßnahmen, die man für sich selbst jedoch nicht wünscht, wie z. B. künstliche Ernährung, Magensonden, Dialyse usw. usw., ausgeschlossen. Gibt es eine solche Patientenverfügung, ist der Arzt an den Willen des Patienten, den dieser unter Umständen in der konkreten Situation, z. B. nach einer OP, nicht mehr selbst äußern kann, gebunden. Auch diese Patientenverfügung kann sehr individuell gestaltet werden.

Die Medien sind voll von Mustervorlagen für sowohl Vorsorgevollmachten als auch Patientenverfügungen; diese können als erste Informationsquelle zum Thema durchaus herangezogen werden. Vor Abschluss einer entsprechenden Vollmacht/Verfügung rate ich jedoch grundsätzlich zur individuellen anwaltlichen oder notariellen Beratung, damit die Vorsorgevollmacht und/oder Patientenverfügung dann auch Ihren exakten Vorstellungen entspricht.

 

Susanne Remelius
Rechtsanwältin, Notarin

Pflegeberatung

Es ist immer ein beruhigendes Gefühl zu wissen, was im Fall der Fälle abgesichert ist. Wenn beispielsweise die Diagnose eines Arztes vermuten lässt, dass man irgendwann auf Hilfe angewiesen ist, hilft die qualifizierte Pflegeberatung frühzeitig die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Wussten Sie, dass die Pflegekasse bei baulichen Veränderungen der bestehenden Wohnung finanzielle Mittel zur Verfügung stellt?
Wussten Sie, dass Kosten für eine Finanzierungs- und Bauberatung für Projekte zum Thema barrierefreies Bauen und Wohnen (mit)getragen werden?

Wir beantworten Ihre Fragen zur möglichen baulichen Umsetzung und den anfallenden Kosten und finden in Zusammenarbeit mit unseren Experten, die für Sie richtige Lösung in den eigenen vier Wänden. 

 


Und das sagt unsere Expertin:

Wann sie sinnvoll ist

Und das sagt unsere Expertin: „Gute Beratung ist die Grundlage guter Pflege“
Stellen Sie sich einmal vor … Wenn Sie selbst oder jemand aus ihrer Familie wegen Unfall, Krankheit, Behinderung oder einem Nachlassen der geistigen Kräfte im Alter ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können, was wären nun Ihre nächsten Schritte?

Seit 2009 hat jeder Versicherte einen Rechtsanspruch auf eine unabhängige, kostenfreie Pflegeberatung durch seine Pflegekasse. Gute Beratung unterstützt pflegende Menschen und ihre Angehörigen, selbstbestimmt über die Pflege zu entscheiden. Beratungsthemen können zum Beispiel sein: Finanzielle Leistungen, Organisation der Pflege, Entlastung der Angehörigen von der Pflege, Wohnraumanpassung, Hilfsmittel, Praktische Pflege. Auch Angehörige und weitere ehrenamtliche Pflegepersonen können für sich und ihre eigenen Anliegen Pflegeberatung in Anspruch nehmen, wenn der Pflegebedürftige das möchte.

Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf
Seit 1. Januar 2015 räumt der Gesetzgeber dem Arbeitnehmer mehrere Möglichkeiten ein, sich von der Arbeit freistellen zu lassen. Hierzu bietet er gute Alternativen, die den Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels helfen, ihre Mitarbeiter zu halten. Auch die Mitarbeiter sind froh, wenn sie eine gute Möglichkeit finden Pflege und Beruf zu vereinbaren.

Setzen Sie sich gern direkt mit mir in Verbindung.

 

Ihre Elisabeth Beagles

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